Die Operette - ihren Höhepunkt hatte sie in den 1920er und 1930er Jahren in Wien und Berlin. Ein Einschnitt war mit dem aufkeimenden NS-Regime in Sicht, doch das Genre erfreute sich allergrößter Beliebtheit, konnte somit nicht einfach verboten werden und eine „Arisierung“ war aufgrund der überwiegend jüdisch abstammenden Komponisten und Librettisten nur begrenzt möglich. Viele dieser „Operettenkönige“ fanden Zuflucht in den USA. Was haben diese Komponisten in Amerika gemacht? Wie kann man Englisch lernen? New York oder Hollywood? Nach dem Krieg in den USA bleiben oder zurück nach Wien? Einige hatten dort Erfolge, einige nicht - was bleibt sind ewig währende Melodien und Lieder.

Für den Bariton Steven Scheschareg hat die Musik dieser Komponisten einen besonderen Stellenwert, denn auch seine Familie wurde aus Österreich vertrieben und wanderte in die USA aus.
Am Klavier ist Laszlo Gyüker zu erleben.


Zu hören sind Lieder von Hermann Leopoldi, Emmerich Kálmán, Ralph Benatzky, Paul Abraham, Erich Wolfgang Korngold, Robert Stolz und vielen anderen.

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Steven Scheschareg

© Andrea Peller

Biographie

Vom Broadway bis Bayreuth: der Österreichischer-Amerikanischer Bass-Bariton Steven Scheschareg wurde mit einer Grammy-Nominierung geehrt und gewann der George-London-Preis der Wiener Staatsoper. Er wurde in N.Y. City als Sohn österreichischer Auswanderer geboren und schon als Kind sammelte er erste Bühnenerfahrungen in Broadway-Musicals. Danach studierte er Gesang an der Juilliard und der Eastman School in New York und an der Musik Universität in Wien bei Thomas Hampson und Walter Berry. Erste Engagements folgten an der Neuen Oper Wien und am Landestheater Linz, danach war er langjähriges Mitglied im Nationaltheater Mannheim. Gastengagements: Bayerische Staatsoper München, Salzburger Festspiele, Bayreuther Festspiele, Staatstheater Karlsruhe, Staatstheater Nürnberg, MuKö Leipzig, Volksoper Wien, Seefestspiele Mörbisch, Lehár Festival Bad Ischl u.a. Für nächstes Jahr sind Auftritte am Nationaltheater Weimar und am Stadttheater Klagenfurt geplant. Escamillo hat er schon in Mannheim gesungen und in Baden war er zuletzt als General Berthier in KAISERIN JOSÉPHINE von Kálmán zu hören.