Kurzbeschreibung

Nach langer Zeit kehrt der 1924 uraufgeführte Operetten-Welterfolg an die Bühne Baden zurück. Das musikalische Glanzjuwel besticht mit Gassenhauern wie „Komm‘ mit nach Varasdin“ oder „Grüß‘ mir die süßen, die reizenden Frauen“.

Handlung

Gräfin Mariza fährt auf ihr verlassenes ungarisches Landgut, wo sie nicht nur Schweine züchtet …
Sie trifft dort auf eine dubiose Spaßgesellschaft, bei der nicht ganz klar ist, woher all der Reichtum rührt. Die Beteiligten sind innerhalb kurzer Zeit zu Geld gekommen, in ihrer Mitte Mariza.
Die Gräfin ist eine toughe Selfmade-Woman, die sich in einer männerdominierten Welt zu behaupten weiß: reich, schön, selbstbewusst – aber einsam. Sie traut keinem Mann über den Weg, da sie Angst hat, dass dieser es nur auf ihr Geld abgesehen hat...

Ein Dauerbrenner der Operette mit Evergreens wie „Komm’ mit nach Varasdin“, „Grüß’ mir die süßen, die reizenden Frauen“ oder „Sag ja, mein Lieb, sag ja“. 

JOSEF WEINBERGER WIEN GESMBH aus dem „OCTAVA-KATALOG“

„Einmal möcht’ ich wieder tanzen.“

 

Pressestimmen

"(...) entstaubt, charmant, zeitlos und nachvollziehbar. (...) Insgesamt gelingt eine passende Mischung aus Sentiment und Humor. (...) Viele Bravi!"    Kurier

 

Besetzung

  • , Musikalische Leitung
  • Leonard Prinsloo, Inszenierung& Choreografie
  • , Bühne
  • Christina Comtesse, Choreografie
  • Cornelia Horak, Gräfin Mariza
  • Monika Rebholz, Gräfin Mariza (12., 13., 25 ., 26.11.)
  • Thomas Malik, Fürst Populescu
  • Thomas Zisterer, Baron Koloman Zsupán
  • , Graf Tassilo von Endrödy-Wittemburg
  • Verena Barth-Jurca, Lisa, Tassilos Schwester
  • Benjamin Plautz, Karl Stefan Liebenberg
  • Uschi Plautz, Fürstin Bozena
  • Oliver Baier, Penizek, Kammerdiener
  • Beppo Binder, Penizek, Kammerdiener (31.12., 19.1.)
  • Jerica Steklasa, Manja, eine junge Zigeunerin
  • Mario Fancovic, Tschekko
  • Orchester, Chor und Ballett der Bühne Baden
  • , Änderungen vorbehalten

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Mareile von Stritzky

© Peter Litvai

Biographie

Mareile von Stritzky

2003-2007 Studium an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg Modedesign. Anschließend arbeitete sie bis 2015 als Produktionsleiterin der Kostümabteilung am Theater an der Wien und betreute u.a. Inszenierungen von Robert Carsen, Harry Kupfer, Peter Konwitschny, Torsten Fischer, Damiano Michieletto. 2015-2016 war sie Costume Supervisor für die Cecilia Bartoli Tournee „Norma“ mit dem Kostümbildner Agostino Cavalca. Seit 2015 ist M. von Stritzky freiberufliche Kostümbildnerin für Oper und Schauspiel. Seit 2011 entstanden zahlreiche Kostümbilder für Produktionen an der Neuen Oper Wien, der Wiener Kammeroper, den Luisenburg- Festspielen Wunsiedel, dem Landestheater Niederbayern, den Komödienspielen Porcia und dem Stadttheater Pforzheim. Seit 2011 verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Christoph Zauner, für den sie 2018 die vielbeachtete europäische Erstaufführung „Marilyn Forever“ von Gavin Bryars an der Volksoper Wien im Casino des Burgtheaters ausstattete und mit dem Sie im Team mit der Neuen Oper Wien für die Produktion PALLAS ATHENE WEINT den österreichischen Musiktheaterpreis 2018, Kategorie Off- Theaterpreis erhielt.

Christina Comtesse

© Barbara Aumüller

Biographie

Christina Comtesse absolvierte nach einem Chemiestudium an der University of Exeter in ihrer Heimat Großbritannien ihre Tanzausbildung an der London School of Contemporary Dance, The Place. Sie tanzte in London mit 181 Dance und The Dance Band und unterrichtete Modern am Middlesex Polytechnic und The Place.
Nach ihrem Erstengagement in Deutschland am Theater Osnabrück arbeitete sie elf Jahre als Tänzerin mit Johann Kresnik am Bremer Tanztheater und an der Volksbühne Berlin zusammen. Sie kreierte Choreografien für die Volksbühne und Schaubühne Berlin und die Theater von Konstanz, Krefeld/Mönchengladbach, Graz und Luzern. Von 2004 bis 2006 war sie als Trainingsleiterin und Choreografische Assistentin unter Verena Weiss am Theater Luzern, Schweiz, engagiert. Von 2006 bis 2014 arbeitete Christina Comtesse als Ballettmeisterin und Stellvertretende Tanztheaterdirektorin von Mei Hong Lin am Staatstheater Darmstadt.
Hier entstanden ihre Tanzproduktionen IMMER WIEDER WEIHNACHTEN, DER DRITTE SINN, JESUS CHRIST SUPERSTAR, 7 TAGE sowie zahlreiche Choreografien für Schauspiel- und Opernproduktionen. Darüber hinaus zeichnete sie für die Einstudierung von ULRIKE MEINHOF und SYLVIA PLATH von Johann Kresnik verantwortlich. 2015 choreografierte sie LOHENGRIN für das Konzert Theater Bern, Schweiz, arbeitete als choreografische Assistentin an der Volksbühne Berlin bei DIE 120 TAGE VON SODOM mit Johann Kresnik und Ismael Ivo, am Stadttheater Gießen mit SPIELUHR und als Gast u. a. am Landestheater Linz und am Theater und Orchester Heidelberg für die Dance Company Nanine Linning.
Zwischen 2016 und 2018 war sie als Hauschoreografin und Stellvertretende Tanzdirektorin von TANZLIN.Z am Landestheater Linz engagiert, wo sie DAS, WAS BLEIBT und DER TOD UND DAS MÄDCHEN für TANZLIN.Z choreografierte.
Als choreografische Mitarbeiterin wirkte sie bei Mei Hong Lins DIE KLEINE MEERJUNGFRAU (Gewinner des Österreichischen Musiktheaterpreises 2018) mit. Darüber hinaus choreografierte sie viele Produktionen für Oper und Schauspiel wie u. a. IM WEISSEN RÖSSL, DON GIOVANNI, EINE NACHT IN VENEDIG, und DIE BALKANOPERETTE.
Für das Konzert Theater Bern erarbeitet sie die Choreografie für CARMEN und für die Heidelberger Schlossfestspiele diejenige von SHAKESPEARE IN MUSIC.
In der Spielzeit 2018/2019 studierte sie MACBETH von Johann Kresnik (nominiert für den Österreichischen Musiktheaterpreis 2020) am Landestheater Linz ein und Mei Hong Lins DIE BRAUTSCHMINKERIN für die Tournee der Kompanie TANZLIN.Z nach Kaohsiung, Taiwan und Wien.
In der gleichen Saison übernahm sie auch die Choreografie für DIE DREIGROSCHENOPER am Theater und Orchester Heidelberg und DIE AFFAIRE RUE DE LOURCINE im Rahmen der Heidelberger Schlossfestspiele. In der Saison 2019/2020 assistierte sie Reinhild Hofmann für EIN BRIEF/CHRISTUS AM ÖLBERGE am Theater Bonn. In der Spielzeit 2020/2021 übernahm sie die Choreografie für Bizets Oper CARMEN am Staatstheater Cottbus und sie choreografierte JEMAND. EINE HOMMAGE AN JOHANN KRESNIK für das CCB in Bleiburg, Österreich.

Thomas Zisterer

© Christine Kaufmann
© Christine Kaufmann

Biographie

Studium am Tiroler Landeskonservatorium und am Konservatorium der Stadt Wien. Meisterkurse u.a. bei KS Hilde Zadek, KS Walter Berry und Martha Eggerth. Nach Engagements an der Oper Graz und der Kinderoper der Wiener Staatsoper Ensemblemitglied des Tiroler Landestheaters.

Brigitte Fassbaender Förderungspreis. Weitere Engagements: Lehár Festival Bad Ischl, Vorarlberger Landestheater, Wiener Taschenoper, Volksoper Wien.

An der Bühne Baden war er zuletzt u. a. in GRÄFIN MARIZA, KAISERIN JOSÉPHINE und IN DIE FLEDERMAUS und zu sehen.

Verena Barth-Jurca

© © Stefano Padoan
© Stefano Padoan

Biographie

Verena Barth-Jurca In Sibiu (Rumänien/ Siebenbürgen) geboren und in Nürnberg aufgewachsen. Ihr Studium für Sologesang und Operette schloss sie am Konservatorium der Stadt Wien mit Auszeichnung ab. Des Weiteren genoss sie eine umfassende Tanzausbildung.

Gast-Engagements führten sie u. a. an die Wiener Staatsoper (Kinderoper), an das Staatstheater Nürnberg, an die Oper Dortmund, an das Staatstheater Meiningen, an das Tiroler Landestheater Innsbruck sowie an das Gewandhaus zu Leipzig.

Beim weltweit größten Operettenfestival - den Seefestspielen Mörbisch - war sie bereits zwei Mal zu Gast. Beide Produktionen (EINE NACHT IN VENEDIG, 2015 und VIKTORIA UND IHR HUSAR, 2016) erschienen als DVD im Handel.

Seit 2011 ist Verena Barth-Jurca dem Lehár Festival in Bad Ischl eng verbunden und wurde 2018 mit dem Ehrenpreis „Lehár Kristall“ für ihre besonderen künstlerischen Leistungen ausgezeichnet. Von 2011 bis 2015 war die vielseitige Sopranistin festes Ensemblemitglied der Oper Leipzig, wo sie in zentralen Partien ihres Fachs von Oper über Operette bis hin zum Musical regelmäßig auf der Bühne stand.

Zu ihren wichtigsten Partien gehören: Adele in DIE FLEDERMAUS, Valencienne in DIE LUSTIGE WITWE, Franzi und Pepi in WIENER BLUT, Stasi in DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN, Blonde in DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL, Papagena in DIE ZAUBERFLÖTE sowie Eliza in MY FAIR LADY und Maria in WEST SIDE STORY.



Oliver Baier

© © Ingo Pertramer
© Thomas RAMSTORFER, ORF 2019

Biographie

Oliver Baier wurde nach seiner Sprechausbildung ab 1988 als Radio- und Fernsehmoderator bekannt. Zunächst für Ö3, dann im deutschen Radiomarkt, in späteren Jahren auf Ö1 tätig, u.a. in Sendungen wie „Café Sonntag“ und „Punkt Eins“.
Seit knapp 20 Jahren Gastgeber des TV-Unterhaltungsklassikers „Was gibt es Neues?“ auf ORF eins.

Seit 2007 führten ihn Engagements an das Rabenhof Theater, die Kammerspiele, das ehemalige Stadttheater Wien, die Sommernachtskomödie Rosenburg und die Komödienspielen auf Schloss Porcia. Im TV-Bereich war er u.a. in diversen SOKO-Gastrollen, sowie im TV-Zweiteiler „Aufschneider“ zu sehen. 2016 brachte ihn das Lehár-Festival in Bad Ischl als „Frosch“ mit dem Musiktheater in Berührung. 2019 war er beim Musical-Sommer Amstetten als Erzähler in der Rocky Horror Show engagiert. An der Bühne Baden war er in den letzten Jahren u.a. als Kammerdiener Penizek (Gräfin Mariza) und als Sigismund (Im Weissen Rössl) zu sehen.
Oliver Baier lebt und arbeitet in Wien.

Mitwirkend bei

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN

Operette von Emmerich Kálmán

Eröffnung der Sommersaison mit dem Kálmán-Klassiker DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN.

Bühne Baden Sommerarena

Beppo Binder

© © privat
© privat

Biographie

Der Wiener Buffo- und Charaktertenor studierte am Konservatorium der Stadt Wien. Weiters schloss er an der Univ. Wien als “Master of Advanced Studies“ in Kulturmanagement ab. Nach Engagements am Raimundtheater, Volkstheater, Theater der Jugend, Landestheater Salzburg und Theater St. Pölten spielte er an den Vereinigten Bühnen Wien in DIE SCHÖNE UND DAS BIEST und ELISABETH.

Seit 1996 war er am Stadttheater Baden für das Kinder- und Jugendtheater verantwortlich und brachte als Autor, Regisseur und Schauspieler 15 Familienmusicals auf die Bühne.  Seit 2016 ist er Univ.-Prof. für szenische Gestaltung und Musikdramatik an der MUK Wien. Seit 2000 zählt er zum fixen Ensemble der Bühne Baden.

Mitwirkend bei

WIENER BLUT

Operette von Johann Strauss Sohn

Eine der fröhlichsten und beschwingtesten Strauss-Operetten

Bühne Baden Sommerarena

Mario Fancovic

Seit 2004 ist er an der Bühne Baden engagiert und bereits seit 24 Jahren leitet er die von ihm gegründete A-cappella Gruppe Close Harmony Friends.

Seit 2004 ist er an der Bühne Baden engagiert und bereits seit 24 Jahren leitet er die von ihm gegründete A-cappella Gruppe Close Harmony Friends. © privat
© privat

Biographie

Mario Fančovič war zweimaliges Mitglied des World Youth Choir, studierte Gesang am Bratislava Konzervatórium, an der Janáček Akademie für Musik in Brno und an der Universität fur Musik und Darstellende Kunst Bratislava.

Nach dem Studium war er an mehreren Theatern als Solist tätig, unter anderem als Caramello am Slowakischen Nationaltheater in Bratislava oder als Tassilo am Theater Neue Scene in Bratislava. Seit 2004 ist er an der Bühne Baden engagiert und bereits seit 24 Jahren leitet er die von ihm gegründete A-cappella Gruppe Close Harmony Friends.